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No Plan is a Good Plan

 

Es ist der 7.Oktober 2017. Und wir fahren endlich los.  Wie lange? Wie weit? Das wird sich zeigen. Ein Lebenstraum geht in Erfüllung.  Die Fernziele stecken wir uns nur grob. Zur Jahreswende 2017/2018 wollen wir gerne im Oman sein, wo wir länger bleiben werden. Die Route der ersten Etappe  über Griechenland, durch die Türkei und über den Kaukasus in den Iran ist somit weitgehend festgelegt. Die Abstecher, Verlängerungen und Ehrenrunden links und rechts der Hauptstrecken werden sich unterwegs ergeben. Unser Reisemotto  "No Plan is a Good Plan", ist die tägliche Triebfeder für unsere Neugierde und Reisefreude. Wir lassen uns gerne überraschen.

 

Nach unserem Aufenthalt im Oman und den VAE werden wir im Frühjahr 2018 zurück in den Iran rollen und über Teile der Seidenstraße entlang des Pamir-Gebirges (Whakan-Korridor) in Tadschikistan nach Kirgisistan rollen. Von dort über den Karakorum Highway - und mit einem kurzen Transfer durch China - weiter nach Nord-Pakistan, Kaschmir, Nepal  und Indien. Unser ursprünglich mal ins Visier genommene Ziel am Ende der zweiten Etappe, Südostasien, ist nach derzeitiger Grenzlage mit dem eigenen Fahrzeug leider nicht mehr erreichbar. Seit dem Herbst 2016 Jahr hat Thailand die Grenzen für alle ausländischen Fahrzeuge dicht gemacht. Eine Folge des "kleinen Grenzverkehrs" mit China....  Eine Einreise oder auch nur ein kurzer Transit nach Laos oder Kambodscha ist jetzt nur noch mit einem Guide als "Aufpasser" möglich. Dafür verlangen die  staatlich autorisierten Agenturen "Mondpreise". Das ist nicht so unser Ding. Deshalb werden wir Myanmar und Südostasien als Rucksacktouristen mit dem Bus, Zug oder Flugzeug bereisen während unser MOG als Schiffsfracht den indischen Ozean nach Südafrika überquert. Aber: schaun mer mal. Bis zur Jahreswende 2018/2019 ist es noch lange hin und vielleicht lockert Thailand die Einreisebestimmungen für Overlander mit dem eigenen Fahrzeug auch wieder.... Denn: "No Plan is a Good Plan".

Off and on the Road: Rock the Mog 
Wer uns näher kennt, der weiß: Möglichst oft werden wir abseits der großen Hauptstraßen und Verkehrslinien unterwegs sein. Nach vielen Reisen mit einem Land Rover Defender heißt der neue Möglichmacher jetzt einfach"MOG".

Mit der Zeit wäre der Landy doch zu klein geworden und wir wünschten uns für so eine lange Reise mehr Autarkie, vor allem was Verpflegung, Hygiene und Wasser betrifft  - zudem auch eine Rückzugsmöglichkeit  mit optimalen Klima- und Wetterschutz. "MOG" ist  für die nächsten Jahre unser Haus auf Rädern. Mobilie statt Immobilie. Inzwischen absolvierte "MOG" mit uns rund 10.000 Kilometer in Europa. Im Winter bei klirrender Kälte, im Frühjahr und zuletzt im heißen Sommer von 2017. Seine Bewährungsproben hat er mit Bravour bestanden. Mittlerweile ist alles drin und alles dran - so wie wir es gerne haben möchten.